Volle Produktivität

Das Corona-Vorsorgemanagement im Abrechnungszentrum Emmendingen ist erfolgreich

Als „Kritische Infrastruktur“ gilt das Abrechnungszentrum Emmendingen als systemrelevant, der Betrieb muss unter allen Umständen für das Gemeinwohl weiterlaufen. Kein Wunder – schließlich gehen hier Tag für Tag rund 36.000 Rechnungen mit fast 300.000 Dokumenten der Leistungserbringer im Gesundheitswesen ein, die geprüft und bezahlt werden müssen. Mit vielen unterschiedlichen Maßnahmen sichert der eingerichtete Krisenstab die Aufrechterhaltung des Betriebes und sorgt gleichzeitig für den Schutz der Mitarbeitenden.

 

„Wir sind schon sehr früh ins Krisenmanagement eingestiegen“, erzählt Dr. Ernst Pallenbach, der im Abrechnungszentrum Emmendingen seit Anfang 2017 schwerpunktmäßig in der pharmazeutischen Beratung tätig ist. Lange Jahre war der gelernte Apotheker Mitglied im Vorstand der Landesapothekerkammer Baden-Württemberg gewesen – jetzt, in Pandemie-Zeiten, hat er die wichtige Aufgabe übernommen, die betriebliche Gesundheitsförderung zu unterstützen und fachliche Fragen rund um das Thema Corona besser einzuordnen. „Ende Februar, als das Virus in Deutschland auf dem Vormarsch war, haben wir einen Krisenstab ins Leben gerufen, der sich seither jeden Tag trifft“, berichtet er über das bisher Umgesetzte: Stand heute hat es im Abrechnungszentrum Emmendingen keinen bestätigten Fall einer Covid-19-Erkrankung gegeben. Und auch die Produktivität bleibt unvermindert hoch. Die Mitarbeitenden fühlen sich im Abrechnungszentrum Emmendingen sicher und gut informiert.

 

Dass alle Prozesse weiterlaufen können, ist vermutlich einer Mischung aus Flexibilität, Vorausschau und maximalem Informationsfluss bei konsequenter Hygieneausrichtung zu verdanken, mit der sich das Unternehmen durch die derzeitige schwierige Lage bewegt. „Mitarbeiterschutz und Produktivität in Einklang zu bringen, lautet die Aufgabe, die wir mit Maßnahmen auf den verschiedensten Ebenen angegangen sind“, berichtet Michael Häfele, Geschäftsführer des Abrechnungszentrums Emmendingen.

 

Kräftig geschraubt wurde etwa bei der Arbeitsorganisation: Die Rahmenarbeitszeit ist stark ausgedehnt, um die räumliche Situation zu entzerren und Mindestabstände auch durch Schichtbetrieb möglich zu machen. Werktags kann nun zwischen 6 und 21 Uhr gearbeitet werden, anders als bisher ist jetzt auch an Samstagen reguläre Arbeit möglich. „Gerade Mitarbeitende mit Kindern haben bessere Betreuungsmöglichkeiten – eine Maßnahme, die von der Belegschaft sehr positiv aufgenommen wird“, weiß Dr. Pallenbach.

 

Um eventuelle Tröpfcheninfektionen bestmöglich zu vermeiden, wurden Abstandshalter und Markierungen auf Böden und an Türen angebracht. Überall dort, wo es notwendig schien, sorgen Plexiglaswände für sicheren Schutz, geteilte Arbeitsplätze werden vor und nach jeder Benutzung mit einem Flächendesinfektionsmittel behandelt. An allen Eingängen, den Toiletten und dem Empfang stehen Desinfektionssäulen zur Verfügung. Zudem kommt man der Empfehlung der Bundesregierung nach und beschafft für alle Mitarbeitenden Mund-Nasenschutze. Über große Informations-Bildschirme in allen Bereichen werden die Mitarbeitenden zudem immer auf den neuesten Stand gebracht. 

 

Größtmögliche Transparenz und eine durchdachte Struktur vermitteln allen Mitarbeitenden ein Grundgefühl von Sicherheit. Vorsicht, gern auch mehr als gefordert, ist der Leitsatz in diesen Zeiten.

 

Neben diesen organisatorischen Maßnahmen, und wo möglich auch dem Arbeiten der Mitarbeitenden im Homeoffice, setzt das Abrechnungszentrum Emmendingen aber auch stark auf Fürsorge: „Ich halte es für besonders wichtig, dass alle, die hier arbeiten, sich gut wahrgenommen fühlen. Es ist gut, dass bei allen Fragen, die einen jetzt bewegen, ein Ansprechpartner zur Verfügung steht“, beurteilt Dr. Ernst Pallenbach die Situation. Gemeinsam mit der Geschäftsführung geht er regelmäßig durch alle Abteilungen und sucht, natürlich mit dem entsprechenden Sicherheitsabstand, den Kontakt zu den Teams – ob es nun um Informationen zu Mindestabständen geht oder „um alles, was gerade richtig und passend erscheint“. Besondere Beratung benötigen Mitarbeiter mit chronischen Krankheiten oder geschwächtem Immunsystem. Oft wird dazu auch eine fachärztliche Entscheidung angeraten. Rund um die Uhr verfolgt der Gesundheitsmanager aktuelle Berichterstattung und medizinische Forschung zum Virusthema, er beobachtet, gewichtet und stellt den Bezug zum Abrechnungszentrum Emmendingen her. Darüber hinaus ist Dr. Ernst Pallenbach immer ansprechbar, wenn es um allgemeine Fragen zur Corona-Situation oder um individuelle Anliegen geht – auch außerhalb der regulären Arbeitszeiten. Schließlich könnten Fragen der Mitarbeitenden auch am Wochenende aufkommen. „Manchmal bekomme ich am Tag 50 Anrufe und 30 E-Mails – das zeigt, wie intensiv das Angebot genutzt wird“.

 

Wir sind gut vorbereitet und haben für alle Geschäftsbereiche differenziert abgestufte Pandemiepläne vorbereitet. Und auch für den Fall eventueller positiver Testungen ist das Abrechnungszentrum Emmendingen gerüstet: In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt haben wir einen Stufenplan erarbeitet, nach dem wir dann vorgehen würden.“ In so einer Situation herrscht ohnehin schon höchster Stress – wir haben das einfach schon vorab geregelt.“ Konstruktiv mit der Situation umgehen und Unsicherheiten ansprechen statt stillschweigen: das ist Dr. Pallenbachs Devise. Und auch die Mitarbeitenden schätzen diese Verfahrensweise – bei der Umfrage eines Arbeitgeber-Portals im Internet empfanden sie den Umgang mit der Corona-Krise im Abrechnungszentrum Emmendingen als vorbildlich.

 

Die Arbeit im Krisen- und Gesundheitsmanagement ist für Dr. Ernst Pallenbach ein zentrales Element, um gut in die Zukunft zu kommen: „Ich finde es gut, wenn man solche Maßnahmen sehr lange macht, vielleicht sogar dauerhaft installiert. Sehr wichtig finde ich, dass man nicht zu früh mit den beschlossenen Maßnahmen aufhört, wenn man etwas nachhaltig gestalten will.“ Er bietet seine Unterstützung an, wenn es um Tipps für den Umgang mit dem Corona-Thema geht. „Sehr gern lassen wir auch unsere Kunden und Partner an unseren positiven Erfahrungen teilhaben. Der Austausch darüber, wie man dem Thema begegnet, bringt einen ja oft schon weiter“, formuliert es Dr. Pallenbach.

 

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